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Sonntag, 18. Oktober 2020

Deutschland ist "bunt" - Asylzuwanderer sind laut BKA bei Gewalttaten überrepräsentiert

Seit 2015 sind bei jeder achten schweren Körperverletzung Asylzuwanderer tatverdächtig, meldet welt.de. Eine der WELT AM SONNTAG vorliegende Sonderauswertung des Bundeskriminalamts (BKA) ermögliche die bisher genauesten Aussagen zur Kriminalitätsbelastung der als Asylsuchende eingereisten Ausländer. 
Demnach seien seit Anfang 2015 bis Ende 2019 insgesamt 715.134 Tatverdächtige zu dem Delikt schwere oder gefährliche Körperverletzung ermittelt worden. 95.282 von ihnen (13,3 Prozent) seien Asylzuwanderer gewesen, also gehörten den Aufenthaltskategorien Asylbewerber, Schutzberechtigter, Kontingentflüchtling oder Geduldeter an. Schwere oder gefährliche Körperverletzung sei das quantitativ bedeutendste Delikt innerhalb der schweren Gewaltkriminalität. 

Freitag, 6. März 2020

Köln ist "bunt" - 5991 ausreisepflichtige Personen 2019 in Köln nicht abgeschoben

Köln. 5991 ausreisepflichtige Personen hielten sich Ende 2019 in Köln auf und konnten nicht abgeschoben werden – weil es einen Duldungsgrund gab. Lediglich bei Straftätern gelang dem Ausländeramt auf einfachem Weg die Abschiebung. In vielen anderen Fällen gab es jedoch Gründe, die eine Abschiebung untersagten. 2112 von den Ausreisepflichtigen in Köln hatten schlicht keine Reisedokumente. Die müssen aber erst beschafft werden. Bei 158 Personen sprachen medizinische Gründe gegen eine Reise. Dazu zählt auch Schwangerschaft. Bei 698 Personen wären Familien unzulässigerweise durch eine Abschiebung auseinandergerissen worden. Außerdem hatten 260 Auszubildende die Erlaubnis, bis zum Abschluss ihrer Berufsqualifizierung in Köln zu bleiben, 51 Personen durften als Eltern von Kindern mit besonderem Schutzstatus in der Stadt bleiben.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Deutschland ist "bunt" - BKA verhinderte sieben Terroranschläge

Berlin - Die Sicherheitsbehörden in Deutschland haben nach Angaben des Chefs des Bundeskriminalamts, Holger Münch, seit dem Anschlag im Dezember 2016 auf dem Berliner Breitscheidplatz sieben Anschläge verhindert. Heute könnten Mängel im ausländerrechtlichen Verfahren sowie bei der Beobachtung und Strafverfolgung des späteren Attentäters Anis Amri so nicht mehr passieren, sagte er der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). 
Drei wesentliche Schwachstellen habe es damals gegeben. „Erstens: Das ausländerrechtliche Verfahren gegen den Täter Anis Amri war nicht konsequent zum Ziel geführt worden. Das würde so heute nicht mehr passieren“, sagte Münch. Zweitens seien die Strafverfahren gegen Amri in den verschiedenen Bundesländern nicht zusammengeführt worden. 
Und drittens verfolge man heute konsequent einen personenorientierten Ansatz. Man schaue also nicht nur auf den konkreten Gefährdungssachverhalt, sondern auch auf die Person und deren Gefährlichkeit. „2016 gab es Hinweise auf einen möglichen Anschlag von Amri mit Schnellfeuergewehren. Dieser Verdacht erhärtete sich nicht. Heute würde nicht nur dieser Sachverhalt, sondern die Person Amri stärker in den Fokus genommen werden.“ Die Zahl islamistischer Gefährder habe sich seit 2013 mehr als verfünffacht - auf heute rund 680, sagte Münch.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Mehr Gewalt durch junge Flüchtlinge

Berlin - Junge und männliche Flüchtlinge sorgen dafür, dass die Zahl der Gewaltdelikte ansteigt. 2016 habe es in Niedersachsen 10,4 Prozent mehr Gewalttaten gegeben als 2014, so eine Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer. Diese Zunahme sei zu mehr als 90 Prozent Flüchtlingen zuzurechnen. Insgesamt hat sich die Zahl der Fälle mit tatverdächtigen Flüchtlingen zwischen 2014 und 2016 in Niedersachsen um 241 Prozent erhöht.

Samstag, 23. Dezember 2017

"Gelungene" Integration (1) - Terrorverfahren bei Bundesanwaltschaft haben sich fast verfünffacht

Berlin. Die Zahl der Terrorverfahren beim Generalbundesanwalt hat 2017 enorm zugenommen. In diesem Jahr seien rund 1200 Verfahren wegen Terrorismusverdachts neu eingeleitet worden, davon etwa 1000 mit islamistischem Hintergrund, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur in Karlsruhe. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr fast verfünffacht: 2016 waren es rund 250 Fälle, davon etwa 200 aus dem Islamismus-Bereich.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Verhältnis zwischen Merkel und Bundespolizeipräsident ist angespannt

Potsdam - Das Zerwürfnis zwischen dem Bundespolizeipräsidenten und der Bundeskanzlerin liegt schon zwei Jahre zurück. Die Lage im Land hat sich seither auch wieder entspannt. Aber an dem Verhältnis zwischen Dieter Romann und Angela Merkel hat sich nichts geändert. Jedenfalls liest sich der gestern vom Bundespolizeipräsidium in Potsdam veröffentlichte Jahresbericht 2016 wie eine Mahnung an die Bundesregierung mit ihrer nach Romanns Ansicht verfehlten Flüchtlingspolitik. 2016 - das ist das Jahr mit mehreren angsteinflößenden islamistisch motivierten Terroranschlägen in Deutschland.

Freitag, 1. September 2017

36.000 Polizeieinsätze, 4.267 Straftaten - so "harrmlos" sind Zuwanderer in NRW in nur einem Monat!

DÜSSELDORF. Zuwanderer haben im vergangenen Juli mindestens 4267 Straftaten in Nordrhein-Westfalen begangen. Bei dem Großteil der Fälle handelt es sich um Diebstähle (1233) und sogenannte Rohheitsdelikte (1219) wie Körperverletzungen und Raub. Das geht aus dem aktuellen vertraulichen polizeilichen Lagebild "Zuwanderer" hervor, das unserer Redaktion vorliegt. Daneben bleibt ein Dunkelfeld an unentdeckten oder nicht angezeigten Delikten. Als Zuwanderer gelten laut Polizei Asylbewerber, Flüchtlinge und Personen, die sich unerlaubt in NRW aufhalten.Die Polizei kommt in ihrer Lageeinschätzung zu dem Schluss, dass die Anzahl der Straftaten durch Zuwanderer in den vergangenen drei Monaten konstant sei. Die Gesamtzahl der polizeilichen Einsätze befinde sich auf dem tiefsten Stand des Jahres. So gab es im Juli in Nordrhein-Westfalen rund 36 000 Einsätze mit sogenanntem Zuwanderungsbezug, wovon der mit Abstand größte Teil Präventionsmaßnahmen wie Aufklärung und Verhaltenshinweise ausmacht. Dennoch muss die Polizei auch wegen teils schwerer Verbrechen in Flüchtlingsunterkünfte ausrücken. 
Das Land NRW hatte im vergangenen Jahr zum ersten Mal auch die Kriminalität von Zuwanderern in ihrer jährlichen Kriminalitätsstatistik erfasst. Von den damals insgesamt 494 885 ermittelten Tatverdächtigen waren laut nordrhein-westfälischem Innenministerium 47 754 Zuwanderer - also weniger als zehn Prozent. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen lag in NRW bei 35,9 Prozent. Viele von ihnen gehörten Banden an. Zum Vergleich: Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung lag 2016 in NRW bei 11,8 Prozent. In diesem Juli stieg die Zahl der Zuwanderungen in NRW dem Polizeibericht zufolge wieder leicht an von 3077 im Juni auf 3617 im Juli; im Juli vor einem Jahr kamen noch 5446 Flüchtlinge nach NRW. Die Zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes für Flüchtlinge seien im Durchschnitt nur zur Hälfte belegt, die Notunterkünfte sogar nur zu einem Fünftel. 
14,5 Prozent der Tatverdächtigen sind laut dem Bericht Syrer, gefolgt von Marokkanern (14,1), Algeriern (9,8), Afghanen (6,3) und Irakern (6,1). 
Über alle Bevölkerungsgruppen hinweg gab es im Juli 2017 landesweit rund 12 000 bekanntgewordene Taschen- und Fahrraddiebstähle sowie 32 500 Delikte der Straßenkriminalität. Darunter fallen unter anderem Raubüberfälle (427), Gefährliche und schwere Körperverletzung (1391), Gewaltkriminalität (4313) und zehn Vergewaltigungen beziehungsweise Fälle sexueller Nötigung.

Mittwoch, 31. Mai 2017

550.000 abgelehnte Asylbewerber leben in Deutschland

Berlin (dpa) - Ein Bericht über Hunderttausende Asylbewerber, die trotz abgelehntem Asylantrag seit Jahren in Deutschland leben, ruft Befürworter härterer Abschieberegeln auf den Plan. Ende Juni lebten 549 209 Menschen in Deutschland, die teils schon vor Jahren erfolglos einen Asylantrag stellten. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die als erstes die "Bild"-Zeitung berichtete.

Dienstag, 21. Februar 2017

Drastischer Anstieg von Straftaten junger Männer aus Maghreb-Staaten

Düsseldorf/Köln. Die Polizeipräsidien in Düsseldorf und Köln haben im vergangenen Jahr rund 6200 Straftaten von über 4000 Tatverdächtigen aus Maghreb-Staaten erfasst.

Freitag, 23. Dezember 2016

Kommentar zu "Mehr Menschen heißt mehr Straftaten"

Leider scheint Frau Golde bei der Einordnung der Flüchtlingskriminalität - vielleicht auf den Wunsch der politisch Verantwortlichen - die tatsächliche Bedeutung der Zahlen außer Acht zu lassen. Hierzu folgende Rechnung:
  1. Im Oberbergischen Kreis leben gut 270.000 Menschen
  2. Die Zahl der Flüchtlinge, die sich ja teilweise nur vorübergehend in dne Notunterkünften des Oberbergischen Kreises aufhalten, dürfte unter 3.000 liegen (genaue Zahlen sind leider nicht zu finden, auch nicht in der Polizeistatistik...)
  3. Somit liegt der Anteil der Flüchtlinge an der Bevölkerung bei ca. 1%
  4. Laut Frau Golde gibt es bei den Tatverdächtigen aber z.B. Anteile von 11% (Diebstahl) bzw. 12% (Körperverletzung), d.h. die Flüchtlinge sind in diesen Bereichen 10mal "krimineller" als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht.
 
Mathematik "6" - setzen Frau Golde! 
Inwieweit kann es uns trösten, dass diese Diebstähle und Körperverletzungen häufig - was auch immer das bedeutet - von den Flüchtlingen untereinander und dann auch noch begangen werden? 
Die meisten Straftaten von Deutschen werden vermutlich auch an Deutschen begangen. Also, kein Grund zur Aufregung oder Besorgnis... oder?

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Bevölkerungsanteil der Muslime wächst

Die Zahl der in Deutschland lebenden Muslime hat sich von 2011 bis 2015 um rund 1,2 Millionen erhöht. Damit lebten mit Stichtag 31. Dezember 2015 zwischen 4,4 Millionen und 4,7 Millionen Muslime in Deutschland. Das steht in dem Migrationsbericht des Innenministeriums. Der Anteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung liegt demnach zwischen 5,4 und 5,7 Prozent.
Wenn Sie mehr über den Migrationsbericht des Innenministeriums lesen möchten, klicken Sie auf den Link.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Mehr Asylanträge bearbeitet

BERLIN. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat nach der Festnahme eines mutmaßlichen syrischen Terrorverdächtigen Forderungen nach mehr Befugnissen für den Verfassungsschutz zurückgewiesen. CSU-Politiker hatten gefordert, dass die Möglichkeiten des Geheimdienstes ausgeweitet werden, auf Daten von Flüchtlingen zuzugreifen. Das sei bereits weitgehend möglich, er sehe "keine Regelungslücke", sagte de Maizière. Der Minister will allerdings, dass sogenannte Gefährder, die abgeschoben werden sollen, "zur Sicherung der Abschiebung" leichter inhaftiert werden können.

Donnerstag, 22. September 2016

Mehr Abschiebungen in Deutschland gefordert

Berlin - Ein Bericht über Hunderttausende Asylbewerber, die trotz abgelehntem Asylantrag seit Jahren in Deutschland leben, ruft Befürworter härterer Abschieberegeln auf den Plan. Ende Juni lebten 549 209 Menschen in Deutschland, die zum Teil schon vor vielen Jahren erfolglos einen Asylantrag stellten. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die als erstes die „Bild“-Zeitung berichtete. Die große Mehrheit der Menschen hat inzwischen aber eine Aufenthaltserlaubnis, hält sich hier also rechtmäßig auf. Politiker von CSU und AfD und die Deutsche Polizeigewerkschaft sehen die Zahl dennoch als Beleg für eine zu laxe Abschiebepolitik.

Samstag, 27. August 2016

Neue Flüchtlinge in Deutschland: Forscher erwarten bis zu 400.000

Forscher erwarten in diesem Jahr 300.000 bis 400.000 neue Flüchtlinge in Deutschland. Dies entspreche einem Rückgang um zwei Drittel im Vergleich zum vergangenen Jahr, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Freitag in Nürnberg mit. Die Schätzung stehe unter dem Vorbehalt, dass sich die politischen Rahmenbedingungen nicht ändern, sagte IAB-Forscher Herbert Brücker.

Dienstag, 9. August 2016

Mehr Anhörungen, mehr Entscheidungen – Zahlen steigen

In den ersten sieben Monaten 2016 hat das Bundesamt 336.051 Entscheidungen getroffen. Dies ist ein Anstieg um 146,3 Prozent gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juli 2015 (136.418) Entscheidungen). Allein im Juli hat das Bundesamt über die Anträge von 53.008 Personen entschieden (Vorjahresmonat 22.710 Entscheidungen, Vormonat 51.757). 

Freitag, 5. August 2016

Perfekte Bedingungen für Verbrecher

Die Aufklärungsquoten bei Einbruch, Auto- oder Fahrraddiebstahl sind extrem niedrig, die Fallzahlen steigen bundesweit, die Ermittler sind wegen vieler Sparrunden überlastet. Die Machtlosigkeit, mit der Polizei und Justiz dem Phänomen der Alltagskriminalität zuletzt gegenübertraten, verunsichert die Bürger zutiefst. Das ungleiche Kräfteverhältnis spiegelt sich in den Aufklärungsquoten wider. Im Bund sank sie bei Wohnungseinbrüchen von 15,9 auf 15,2 Prozent. In anderen Bereichen sieht es nicht besser aus. Bei der Straßenkriminalität weist die aktuelle Statistik eine Aufklärungsquote von 15,9 Prozent aus, beim Diebstahl aus Fahrzeugen liegt sie bei 9,3 und beim Taschendiebstahl gar nur bei 6,4 Prozent. Wen man auch fragt, die Analyse fällt stets ähnlich aus: Es fehlt den Sicherheitsbehörden - und auch der Justiz - schlicht an Personal, adäquater Ausstattung, bundesweiter Koordinierung und schnellen Kommunikationswegen.

Freitag, 15. Juli 2016

Rekord, den niemand braucht - 2,1 Millionen Zuwanderer im Jahr 2015

WIESBADEN. Deutschland hat 2015 die höchste Zuwanderung seit Bestehen der Bundesrepublik erlebt. Mehr als 2,1 Millionen Menschen kamen ins Land, vor allem Flüchtlinge aus den Kriegsregionen und Arbeitssuchende aus dem EU-Ausland. Das waren 672 000 Menschen oder 46 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt aufgrund vorläufiger Daten der Meldebehörden mitteilte. Die Zahlen geben noch kein definitives Bild, weil manche Flüchtlinge ihre Anmeldung versäumt haben dürften, während andere doppelt erfasst wurden.

Freitag, 8. Juli 2016

Wird Kriminalität nach Deutschland importiert?

Münster. Nach den Kölner Silvester-Übergriffen mit Tatverdächtigen vor allem aus Nordafrika wird hitzig darüber diskutiert: Gibt es die "importierte Gewalt"? Wissenschaftler debattierten in Köln jetzt über ein neues Gutachten des Münsteraner Kriminologen Christian Walburg mit dem Titel "Migration und Kriminalität - aktuelle kriminalstatistische Befunde", in Auftrag gegeben vom Mediendienst Integration in Berlin. Walburg bestreitet einen wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Straffälligkeit und Herkunft, sagt aber auch, die vorliegenden Erkenntnisse seien nicht einfach zu interpretieren.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Ende der Willkommenskultur?

Wer gibt den Ton an? Und wem steht wie viel zu? Eine aktuelle Studie zeigt: Die meisten "Alteingesessenen" sind zwar für eine rechtliche Gleichbehandlung von Zuwanderern in Deutschland. Treten die "Neuen" aber allzu fordernd auf, kann die Stimmung schnell kippen. Was die Forscher um den Bielefelder Sozialpsychologen Andreas Zick besonders interessant finden: Auch Deutsche mit ausländischen Wurzeln meinen, dass Zuwanderer in den ersten Jahren nach ihrer Ankunft erst einmal kleine Brötchen backen sollten. Vielleicht spielen da auch ihre eigenen Erfahrungen eine Rolle. Nach dem Motto: "Warum sollte es jemand anders leichter haben als ich." Wie ist es heute um die Willkommenskultur bestellt?

Mittwoch, 29. Juni 2016

NRW bekommt die "Nafris" nicht in den Griff

DÜSSELDORF. Straftäter aus Nordafrika machen der Polizei in Köln und Düsseldorf auch nach den Silvester-Übergriffen auf dem Domvorplatz immer wieder zu schaffen. Wie NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) gestern in einer Vorlage für den zuständigen Landtagsausschuss auflistete, wurden im ersten Halbjahr 2016 allein im Auswertungs- und Analyseprojekt "Nafri" des Polizeipräsidiums Köln 1255 Angehörige der Maghreb-Staaten erfasst, denen bis zum 20. Juni exakt 1641 Straftaten zugeordnet wurden. Die häufigsten Delikte waren Diebstahl (503) und Gewaltkriminalität (320). Pikant: 15 Tatverdächtige werden im Landespräventionsprojekt "Klarkommen" betreut. In Düsseldorf wurden im selben Zeitraum 887 Tatverdächtige aus den Maghreb-Staaten registriert.