Gelsenkirchen leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. Die Folge: Man kann hier billig wohnen und leben. Deshalb ziehen viele EU-Bürger aus Rumänien und Bulgarien in die Stadt im Ruhrgebiet. Tausende von ihnen beziehen Hartz IV und haben Scheinjobs. Die Stadt kämpft gegen grassierenden Sozialbetrug.
Gelsenkirchen hat rund 260.000 Einwohner. Die Arbeitslosen-Quote liegt bei 15 Prozent, Rekord für eine westdeutsche Großstadt. In jüngster Zeit siedelten sich in der darbenden Stadt rund 6200 Neubürger aus Rumänien und Bulgarien an. Grund dafür sind die teilweise extrem günstigen Mieten von vier Euro pro Quadratmeter. Viele der Rumänen stammen aus Roma-Familien, wie die „Zeit“ berichtet.
Das Blatt befragte einen pensionierten deutschen Ex-Lehrer, der haarsträubende Erfahrungen gemacht hat. Im Nachbarhaus zogen laut dem Bericht immer mehr Neubürger ein. Sie standen nächtelang auf Balkonen und telefonierten mit lauten Stimmen, berichtet der Mann. Es kam noch schlimmer: Benutzte Kinderwindeln flogen aus Fenstern und blieben auf dem Gehsteig liegen.
- wie die Politik ein ernsthaftes Problem in unverantwortlicher Weise zur Herausforderung umettikettiert und zur Chance schönredet.
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Montag, 8. August 2016
Mittwoch, 13. Juli 2016
Staatssekretär in Marxloh: "Wie in den Slums in Rumänien"
Duisburg. Integrations-Staatssekretär Thorsten Klute besucht Duisburg-Marxloh. Er sieht Müll, erlebt schlechte Wohnbedingungen und besucht Hilfsprojekte.
24 Stunden im „Lebensraum der Roma“ haben dem NRW-Staatssekretär für Integration, Thorsten Klute, die Erkenntnis gebracht, dass einige Menschen an der Hagedornstraße und in deren Umfeld „genauso leben wie in den Slums in Rumänien“. Das gelte es zu ändern. Klar ist ihm aber: „Es gibt keine einfache Lösung.“
Dienstag, 26. Januar 2016
400 Polizisten verhaften Drogendealer-Clan in Köln
Köln. Bei einem Großeinsatz gegen Drogenhändler haben Fahnder im Raum Köln zahlreiche Verdächtige verhaftet. "Wir haben 15 Haftbefehle vollstreckt", sagte ein Sprecher der Kölner Polizei.
Beschuldigt sei eine Großfamilie, die den Drogenhandel im Kölner Stadtteil Meschenich kontrolliert haben soll. Die Bande soll Heroin und Kokain im deutlich zweistelligen Kilogramm-Bereich verkauft und Millioneneinnahmen erzielt haben. Nach Informationen der "Bild" soll es sich um einen Roma-Clan handeln.
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