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Montag, 29. Juni 2020

Morsbach ist "bunt" - Mit Waffen bedroht und ausgeraubt

Morsbach. Am späten Sonntagabend, kurz vor Mitternacht, wurden ein 29-jähriger Morsbacher und seine zwei Besucher, 22 und 27 Jahre, in seiner Wohnung von Unbekannten angegriffen, bedroht und ausgeraubt. Die Polizei teilt mit, dass eine Gruppe von fünf männlichen maskierten Tätern gegen 23:40 Uhr an der Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in der Straße "Hinter der Kirchstraße“ klopfte. Nachdem ihnen die Tür geöffnet wurde, bedrohten sie die Anwesenden mit einer Schusswaffe, einem Schlagstock und zwei Messern. Mit gezogener Waffe forderten sie die Herausgabe von Bargeld und Handys und stahlen außerdem noch Kopfhörer und eine Geldbörse. Der Wohnungsinhaber wurde bei einem Hieb mit dem Schlagstock leicht verletzt. 
Laut Polizei flüchteten sie über die Straße "An der Seelhardt" in Richtung Krottorferstraße. Bei der Fahndung wurden die geraubten Handys in Tatortnähe in einem Gebüsch gefunden. Bei den Tätern soll es sich um männliche Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren gehandelt haben. Laut Mitteilung waren alle Unbekannten etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß, schlank, mit einem dunkleren, südländischen Teint. Die Täter waren mit einem Stofftuch maskiert, drei Personen trugen eine Base-Cap.

Samstag, 30. September 2017

Duo aus Lindlarer Flüchtlingsheim soll Vergewaltigungen geplant haben

Lindlar/Köln - Im Prozess wegen versuchten Totschlags in einer Flüchtlingsunterkunft in Frielingsdorf hat das Opfer bei der Fortsetzung des Prozesses am Freitag als Zeuge unfassbare Angaben gemacht. Demnach steckte viel mehr hinter dem brutalen Angriff im März dieses Jahres, als bislang angenommen. Wie berichtet, sind ein 35-Jähriger und ein 27-Jähriger angeklagt. Dem Duo werden noch weitere Gewaltdelikte zur Last gelegt. Das 31-jährige Opfer war erst seit wenigen Wochen in Deutschland und lebte, ebenso wie der 35-Jährige, in der Asylunterkunft.

Mittwoch, 27. September 2017

Versuchter Totschlag in Unterkunft

Oberberg/Köln. Verschiedene Gewaltdelikte bis hin zum versuchten Totschlag wird zwei Männern vorgeworfen, die sich seit gestern vor dem Kölner Landgericht verantworten müssen. Sie sollen unter anderem versucht haben, einen ihrer Mitbewohner in einem Flüchtlingsheim in Lindlar-Frielingsdorf zu töten. Nach eigenen Angaben sind die Männer 35 und 27 Jahre alt. Mit ihren Namen gab es zu Prozessbeginn allerdings Probleme.

Freitag, 23. Juni 2017

Wo Migranten für Probleme sorgen - Rundgang mit dem Sicherheitsdienst durch Bergneustadts Zentrum

Bergneustadt. Wann genau die Stadt die Kontrolle verloren hat über den Platz vor dem Rathaus, kann man nicht an einem Datum festmachen. Sicher ist, dass die Zustände dort 2016 zunehmend aus dem Ruder gerieten. Der Platz allmorgendlich vermüllt, Fußbälle, die im Gartenrestaurant der benachbarten Pizzeria landeten, Frauen, die sich aus Angst vor Pöbeleien abends nicht mehr über den Platz trauten – die Beschwerden von Bürgern, Gastronomen und Geschäftsleuten häuften sich. 

Samstag, 24. Dezember 2016

Marokkanischer Messerstecher am Busbahnhof totgeprügelt

Waldbröl. Nur einen Tag, nachdem die Bonner Staatsanwaltschaft die Anklage gegen vier Männer im Alter von 19 bis 35 Jahren wegen des Todes eines Familienvaters im September bestätigte, hat jetzt eine weitere Auseinandersetzung in Waldbröl eine tödliche Wendung genommen: Der 29-jährige Marokkaner, der am frühen Morgen des 11. Dezember bei einer Auseinandersetzung am Waldbröler Busbahnhof an der Brölbahnstraße schwer verletzt wurde, ist nach Angaben der Polizei und der Bonner Staatsanwaltschaft am Donnerstag gestorben.

Freitag, 23. Dezember 2016

Kommentar zu "Mehr Menschen heißt mehr Straftaten"

Leider scheint Frau Golde bei der Einordnung der Flüchtlingskriminalität - vielleicht auf den Wunsch der politisch Verantwortlichen - die tatsächliche Bedeutung der Zahlen außer Acht zu lassen. Hierzu folgende Rechnung:
  1. Im Oberbergischen Kreis leben gut 270.000 Menschen
  2. Die Zahl der Flüchtlinge, die sich ja teilweise nur vorübergehend in dne Notunterkünften des Oberbergischen Kreises aufhalten, dürfte unter 3.000 liegen (genaue Zahlen sind leider nicht zu finden, auch nicht in der Polizeistatistik...)
  3. Somit liegt der Anteil der Flüchtlinge an der Bevölkerung bei ca. 1%
  4. Laut Frau Golde gibt es bei den Tatverdächtigen aber z.B. Anteile von 11% (Diebstahl) bzw. 12% (Körperverletzung), d.h. die Flüchtlinge sind in diesen Bereichen 10mal "krimineller" als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht.
 
Mathematik "6" - setzen Frau Golde! 
Inwieweit kann es uns trösten, dass diese Diebstähle und Körperverletzungen häufig - was auch immer das bedeutet - von den Flüchtlingen untereinander und dann auch noch begangen werden? 
Die meisten Straftaten von Deutschen werden vermutlich auch an Deutschen begangen. Also, kein Grund zur Aufregung oder Besorgnis... oder?

"Mehr Menschen heißt mehr Straftaten"

Oberberg. Kommissarische Kripochefin Marion Golde zur Kriminalität von Flüchtlingen  

Gibt es eine spezielle Flüchtlingskriminalität in Oberberg? 
Nein. Es gibt spezielle Delikte, etwa Verstöße gegen das Ausländer- oder das Asylbewerbergesetz, aber die sind in Oberberg kein Thema. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Zahl straffällig gewordener Flüchtlinge mit der Zahl der Menschen gestiegen ist, die im zurückliegenden Jahr in Oberberg angekommen sind. Aber das liegt ja auf der Hand. Denn es gilt allgemein: Mehr Menschen heißt auch mehr Straftaten.  

Mittwoch, 12. Oktober 2016

„Schön, aber bitte nicht noch mal"

Nümbrecht - Christian Schelle leitete die Unterkunft – Im Interview erzählt er über seine Arbeit  

Wie war das im Herbst 2015: Wie sind Sie Leiter der Einrichtung geworden? 
Das kam alles sehr spontan. Die Malteser Engelskirchen hatten schon ein bisschen Erfahrung beim Aufbau einer Unterkunft in Wuppertal gesammelt. Als Katastrophenschutzeinheit waren wir dann bei der der Einrichtung der Unterkünfte in Oberberg in der Pflicht: im alten VdK-Heim in Marienheide, in der alten Grundschule in Ründeroth, in Bomig, die später vom Deutschen Roten Kreuz betrieben wurden, und in Bierenbachtal. Gerne zurück im Rettungsdienst ist Christian Schelle. Die Aufgabe als Leiter der Einrichtung ist für ihn erledigt.  

Mittwoch, 14. September 2016

Razzia gegen mutmaßliche Einbrecherbande: Festnahme in Wiehl

Wiehl – Polizei führte heute eine groß angelegte Durchsuchungsaktion in Flüchtlingsunterkünften in Bonn und Wiehl durch – Insgesamt wurden fünf Verdächtige festgenommen, einer davon in Wiehl. Die Bonner Polizei hat heute Morgen eine Großrazzia in Flüchtlingsunterkünften in der ehemaligen Bundeshauptstadt und in Wiehl durchgeführt. Hintergrund der Aktionen waren Ermittlungen gegen eine Personengruppe, die im dringenden Verdacht steht, im Rheinland mindestens 19 Straftaten begangen zu haben.

Freitag, 15. Juli 2016

Mehr Asylleistungen

Oberberg. Die Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen ist 2015 auch im Oberbergischen stark gestiegen. Wie das statistische Landesamt mitteilt, erhielten Ende vergangenen Jahres 3611 Personen Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das waren 2348 Personen oder 185,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Landesweit stieg die Zahl von 86 358 auf 224 029 Personen (+ 159,4 Prozent). Den höchsten Anstieg verzeichnete mit 617,2 Prozent die Gemeinde Lindlar. Dort stieg die Zahl der Empfänger von 29 auf 208. Die meisten Empfänger leben in Gummersbach (691).

Samstag, 30. April 2016

Wer könnte das wohl gewesen sein? (2)

Bierenbachtal/Morsbach - Mit Bildern aus Überwachungskameras von zwei Banken sucht die Polizei nach Dieben von Bankkarten, die damit Geld von den Konten ihrer Opfer abgehoben haben. Aus der Volksbank in Nümbrecht-Bierenbachtal stammen die Bilder eines Mannes und einer Frau, die am 18. März in einem Supermarkt in Nümbrecht eine Geldbörse mit EC-Karte entwendet haben sollen. Mit der Karte hoben sie danach 1000 Euro ab. Gemeinsam kamen der Mann und die Frau in die Volksbank-Filiale. Gemeinsam kamen der Mann und die Frau in die Volksbank-Filiale. Schon am 29. Februar stahlen Unbekannte einer 68-Jährigen in
einem Supermarkt in Morsbach die Geldbörse mit Papieren und EC-Karte. Das Portemonnaie wurde später in einem Geschäft in Morsbach abgegeben. Das Bargeld fehlte. Gemeinsam kamen der Mann und die Frau in die Volksbank-Filiale. Gemeinsam kamen der Mann und die Frau in die Volksbank-Filiale. Die Frau stellte später fest, dass mit der Karte am Geldautomat der Kreissparkasse in Morsbach 1000 Euro abgehoben worden war. Dabei wurde der Mann von der Videokamera erfasst. Hinweise an die Polizei, V (0 22 61) 8199-0.

Freitag, 29. April 2016

Wer könnte das wohl gewesen sein?

Nümbrecht - Zwei bislang unbekannte Täter sind verdächtig am 04.03.2016, um 18:00 Uhr in einem Geschäft in der Göpringhauser Straße in Nümbrecht - Homburg-Bröl, eine Angestellte derart abgelenkt zu haben, dass es einem Täter gelang, 380 Euro aus der Kasse zu entnehmen. Im Anschluss an die Tat verließen die Unbekannten fluchtartig das Geschäft. Hinweise zu den beiden Tätern bitte an das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Tel. Nr. 02261 81990.

Dienstag, 19. April 2016

Sexuelle Nötigung: Ermittlung gegen 25-Jährigen Asylbewerber

Reichshof – Nach Angaben der Polizei teilte eine 15-jährige Bewohnerin einer Jugendhilfeeinrichtung in Reichshof, deren Leiterin am Montagnachmittag mit, dass sie am Sonntag von einem 25-jährigen irakischen Staatsangehörigen in der benachbarten kommunalen Unterkunft zu sexuellen Handlungen genötigt worden sei.

Samstag, 9. April 2016

"Der weitaus größte Teil der Flüchtlinge verfügt über keine berufliche Qualifikation"

Gummersbach. Der "Integration Point" in Gummersbach soll Flüchtlinge möglichst früh in Ausbildung oder Arbeit bringen. Seit Dezember haben Arbeitsagentur Bergisch Gladbach und Jobcenter Oberberg ihre gemeinsam betriebene Anlaufstelle für Asylbewerber strukturell aufgestellt. Die Einrichtung, die eng mit dem Kreisausländeramt zusammenarbeitet, hat ein Netzwerk mit Ehrenamtsinitiativen, Unternehmen, Sprachkurs- und anderen Bildungsträgern aufgebaut. So konnte schon jetzt einigen Flüchtlingen geholfen werden, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Genug Raum für Flüchtlinge

Oberberg. "Es ist nach wie vor schwierig, kleine Wohnungen für alleinreisende Männer zu finden", sagt Eckhard Becker von der Stadt Waldbröl. Obwohl sich auch hier die Lage etwas entspannt hat, wenn es um die Unterbringung von Flüchtlingen geht, ist Becker noch fast täglich auf Miettournee kreuz und quer durch die Stadt.

Einige Turnhallen werden freigegeben

KÖLN/BONN. Auch wenn die Zahl der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge deutlich zurückgegangen ist, bleibt die Lage angespannt. Während die Stadt Bonn vorerst keine weiteren Flüchtlinge zugewiesen erhält, muss sich Köln auf die Aufnahme von weiteren 225 Menschen pro Monat einstellen. Ein Überblick über die Situation in der Region außerhalb der Kölner Stadtgrenzen: 

Bonn 
In Bonn sind 3606 Flüchtlinge untergebracht, 266 mehr als Mitte Februar - damals hatte die Zahl ihren Höchststand erreicht. Hinzu kommen rund 400 Flüchtlinge in den Landeseinrichtungen in der Ermekeilkaserne und in Muffendorf. Da der Stadt Bonn auch die 1000 Plätze, die es in zwei Bundeseinrichtungen gibt, angerechnet werden, gibt es vorerst keine weiteren Zuweisungen. Trotzdem geht die Stadt davon aus, dass sie auf Dauer weitere Flüchtlinge aufnehmen muss, und will 1000 Plätze schaffen. Auch die mit Flüchtlingen belegten sechs Turnhallen bleiben blockiert. 

Rhein-Sieg 
Die Stadt Sankt Augustin betreut 860 Flüchtlinge, hinzu kommen 50 Bewohner von Landeseinrichtungen. Die Stadt Troisdorf kümmert sich um 802 Flüchtlinge, 62 werden hier vom Land betreut. In Bornheim leben derzeit insgesamt 760 Flüchtlinge. In der Siegburger Erstaufnahmeeinrichtung "Neuenhof" wohnen 230 Menschen, 432 werden von der Stadt versorgt. Knapp 5000 Flüchtlinge leben in anderen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises. Eine Notaufnahmeeinrichtung des Landes in Lohmar mit 120 Bewohnern soll im Sommer geschlossen werden. Turnhallen werden unter anderem in Hennef, Troisdorf, Eitorf und Niederkassel genutzt. Allein in Niederkassel leben 198 Menschen in solchen Hallen. 

Rhein-Berg 
Bergisch Gladbach beherbergt 1545 Flüchtlinge. Hinzu kommen 60 Schutzsuchende in zwei Landeseinrichtungen. Im ersten Quartal des Jahres kamen nur 171 Asylsuchende an, weil das Land andere Städte wie Köln in die Pflicht nahm. Dennoch rechnet die Kreisstadt für 2016 mit 1000 weiteren Fällen. Von drei bisher belegten Turnhallen soll eine Ende Juni freigegeben werden. Kürten (324 Flüchtlinge) plant die Freigabe einer Turnhalle bis Ende April. Turn- oder Mehrzweckhallen sind auch in Odenthal, Overath und Rösrath belegt. Rösrath (280 Flüchtlinge) und Odenthal (316 Flüchtlinge) haben seit längerer Zeit keine Zuweisungen mehr erhalten. In der Overather Mehrzweckhalle leben 89 Menschen, 85 Plätze sind frei; die Kommune beherbergt 324 Flüchtlinge. Die Stadt Rösrath kümmert sich um 280 Flüchtlinge, der Kreis betreut hier 90 in einer Erstaufnahmeeinrichtung. 

Oberberg 
Zum Stichtag 31. März hielten sich im Oberbergischen Kreis 3621 Asylbewerber im laufenden Verfahren auf. Zum Vergleich: Am 30. November 2015 waren es 3100. Darüber hinaus sind in den Erstaufnahmeeinrichtungen im Kreisgebiet 534 Flüchtlinge untergebracht. Ursprünglich waren auf dem Gebiet des Oberbergischen Kreises von Kreis und Land im vergangenen Sommer und Herbst mehr als 1500 Plätze in der Erstaufnahme geschaffen worden. Eine Notunterkunft in Engelskirchen (200 Plätze) wurde zum 31. März geschlossen, die Unterbringung in den Jugendherbergen Wipperfürth (144 Plätze) und Lindlar (160 Plätze) wurde bereits Ende Januar beendet. Auch für Flüchtlinge vorbereitete Turnhallen sind wieder frei. 

Rhein-Erft 
Zum Ende des ersten Quartals des Jahres (31. März) leben im Rhein-Erft-Kreis 7040 Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten, die meisten davon (insgesamt 1250) in Bergheim. 850 sind der Stadt zugewiesen, 400 leben in zentralen Unterkünften oder Notunterkünften. Mit insgesamt mehr als 900 Flüchtlingen folgt Erftstadt, 858 leben in Pulheim und 777 in Brühl. Eine große vom Land getragene Unterkunft befindet sich in der ehemaligen Boelcke-Kaserne in Kerpen: Allein hier sind 167 Menschen untergebracht. 

Kreis Euskirchen 
Im Kreis Euskirchen sind 101 Flüchtlinge in Landeseinrichtungen untergebracht, vor allem in Euskirchen. Eine weitere Landeseinrichtung in Schleiden beherbergt ganze zwei Personen. Lediglich in zwei Kommunen - Mechernich und Weilerswist - werden Turnhallen als Notunterkünfte genutzt. 3025 Flüchtlinge werden von den elf Kommunen des Kreises betreut. Die größten Zahlen nennen hier Mechernich (550 Menschen), Euskirchen (494) und Zülpich (414). Derzeit ist die Lage entspannt, die künftige Entwicklung halten die Kommunen aber für unkalkulierbar. (EB) 

ABSCHIEBUNG 
Drei Wochen nach dem Pakt der EU mit der Regierung in Ankara sind erneut Flüchtlinge und andere Migranten von Griechenland aus in die Türkei abgeschoben worden. Zwei Schiffe brachten 124 Migranten in die westtürkische Hafenstadt Dikili. Sie stammten aus Pakistan, Indien, Marokko, Irak und Palästina und hatten keinen Asylantrag in Griechenland gestellt. (dpa)

Donnerstag, 17. März 2016

Die Tafeln, die Flüchtlinge und der „Futterneid“

Oberberg. „Nicht jeder versteht das Losverfahren, das wir bei der Essensausgabe eingeführt haben. Also stehen alle schon um 8 Uhr in der Warteschlage und streiten sich, wer zuerst drankommt“, berichtet Ulrich Pfeiffer, erster Vorsitzender der Oberbergischen Tafeln. Da auch immer mehr Flüchtlinge das Angebot der Oberbergischen Tafeln wahrnehmen, entstehen noch zusätzliche Spannungen unter den Bedürftigen.

Mittwoch, 2. März 2016

Flüchtling bedroht Polizisten

Engelskirchen. Von der Flüchtlingsunterkunft in die psychiatrische Klinik: Ein 50-Jähriger ist am Montagabend ins Marienheider "Zentrum für Seelische Gesundheit" zwangseingewiesen worden, weil Suizidgefahr bestanden habe. Die Polizei berichtet, dass Beamte am Abend in die Flüchtlingsunterkunft in Engelskirchen geschickt worden waren, um dort einen Streit zu schlichten.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Die Pauschale geht oft nicht auf

Oberberg. In Marienheide geht die Rechnung auf. Mit einer Erstattung von 100 Prozent der Kosten für die Flüchtlingsunterbringung hatte der Rat bei der Haushaltsverabschiedung kalkuliert. Zwar erhält die Gemeinde jetzt nicht wie geplant drei Millionen, sondern weniger als zwei Millionen Euro. Trotzdem rechnet sich das: Weil zurzeit weniger Flüchtlinge da sind, werden die Kosten nur noch auf gut 1,5 Millionen beziffert.

Dienstag, 23. Februar 2016

Mit Messer am Hals verletzt

Steinenbrück. Bei einer Messerstecherei in Gummersbach-Steinenbrück hat ein 55-Jähriger schwere Verletzungen am Hals davongetragen. Laut Polizei gehört er zu einer irakischen Familie, die am Donnerstag um 13.30 Uhr mit einer anderen, ebenfalls irakischen Familie in Streit geriet. Beide Familien waren bereits mehrfach wegen Streitigkeiten und Delikten verschiedenster Art polizeilich in Erscheinung getreten. Der 55-Jährige liegt nach dem Angriff im Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nicht. Die Kripo ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.