Unna. „Wir schaffen das nicht. Nur Frau Merkel.“ Sagt Ulrike Trümper, Vorsitzende der Tafel Unna. Die Lebensmittelausgabestellen sind am Limit. Alle.
Alle neune im Kreis. Und das liegt – nicht nur, aber eben zum großen Teil – an den hinzugekommenen Flüchtlingen. Konsequenz ist jetzt: Aufnahmestopp. In Königsborn, der Hauptstelle der Tafel, gilt er stillschweigend bereits seit Monaten, ohne dass die Tafel das groß an die Glocke gehängt hätte. - wie die Politik ein ernsthaftes Problem in unverantwortlicher Weise zur Herausforderung umettikettiert und zur Chance schönredet.
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Mittwoch, 11. Januar 2017
Die Tafeln "schaffen es nicht"
Unna. „Wir schaffen das nicht. Nur Frau Merkel.“ Sagt Ulrike Trümper, Vorsitzende der Tafel Unna. Die Lebensmittelausgabestellen sind am Limit. Alle.
Alle neune im Kreis. Und das liegt – nicht nur, aber eben zum großen Teil – an den hinzugekommenen Flüchtlingen. Konsequenz ist jetzt: Aufnahmestopp. In Königsborn, der Hauptstelle der Tafel, gilt er stillschweigend bereits seit Monaten, ohne dass die Tafel das groß an die Glocke gehängt hätte. Dienstag, 22. März 2016
Aufnahmestopp: Tafel kann nicht mehr als 300 Menschen versorgen - Warteliste wächst
Kürten. Bei der Tafel in Kürten gibt es weiterhin einen Aufnahmestopp für Neukunden. Aktuell werden rund 300 Personen wöchentlich über das Tafel-Haus in Kürten Dürscheid mit Lebensmitteln versorgt; mehr geht für die Ehrenamtler nicht. Eine Warteliste, die der Verein führt, umfasst mittlerweile 50 Personen.
Dieser Personenkreis könne von der Tafel nicht in die Kartei aufgenommen werden, bedauert die Tafelvorsitzende Erika Berscheid. Sie spricht von einem "großen Andrang" der Neukunden, der nicht bewältigt werden könne.
Donnerstag, 17. März 2016
Die Tafeln, die Flüchtlinge und der „Futterneid“
Oberberg. „Nicht jeder versteht das Losverfahren, das wir bei der Essensausgabe eingeführt haben. Also stehen alle schon um 8 Uhr in der Warteschlage und streiten sich, wer zuerst drankommt“, berichtet Ulrich Pfeiffer, erster Vorsitzender der Oberbergischen Tafeln. Da auch immer mehr Flüchtlinge das Angebot der Oberbergischen Tafeln wahrnehmen, entstehen noch zusätzliche Spannungen unter den Bedürftigen.
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