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Montag, 11. Juli 2016

Niederlande: IS-Kämpfer nutzten Flüchtlingsrouten

Sie seien im vergangenen Sommer und Herbst aus Syrien über Griechenland und die Türkei eingereist, und einige hätten in EU-Staaten Asyl beantragt, teilte die niederländische Behörde zur Terrorismusbekämpfung in Den Haag in ihrer neuesten Risikoanalyse mit.

30.000 Flüchtlinge finden Arbeit - die Mehrheit aber nicht

DÜSSELDORF. In Deutschland haben nach offiziellen Angaben mindestens 30 000 Flüchtlinge seit Frühjahr vergangenen Jahres einen Job gefunden. "Die Flüchtlinge gehen zumeist in Branchen, in denen bei uns Mangel herrscht", sagte der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, der "Rheinischen Post" (Montag). Die Zahl setze sich aus sozialversicherungspflichtigen Jobs und Mini-Jobs zusammen. Jeder Vierte wurde Leiharbeiter. Eine weitaus größere Anzahl von Asylbewerbern sei allerdings arbeitslos.

NRW baut Notplätze für Flüchtlinge ab

DÜSSELDORF. Nordrhein-Westfalen reagiert mit dem Schließen zahlreicher Notunterkünfte auf den starken Rückgang des Flüchtlingszuzugs nach Deutschland. Wie auch in anderen Bundesländern sollen die vielfach behelfsmäßig eingerichteten Heime und Unterkünfte nach und nach abgebaut werden. Bis 2017 sollen die derzeit noch 96 Notunterkünfte geschlossen oder zu regulären Unterkünften ausgebaut werden, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums und kündigte an: "Wir planen 35 000 aktive Plätze für Flüchtlinge vorzuhalten."

Samstag, 9. Juli 2016

Tradition Schweinebraten: Angela Merkel ruft Migranten zu Toleranz auf

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Migranten zu Toleranz gegenüber deutschen Essgewohnheiten wie dem Verzehr von Schweinefleisch aufgerufen. "Man muss darauf achten, dass die Vielfalt unserer Angebote, wie wir sie gewöhnt sind, weiterhin erhalten bleibt", sagte Merkel in ihrer neuen Video-Botschaft.

Freitag, 8. Juli 2016

Wird Kriminalität nach Deutschland importiert?

Münster. Nach den Kölner Silvester-Übergriffen mit Tatverdächtigen vor allem aus Nordafrika wird hitzig darüber diskutiert: Gibt es die "importierte Gewalt"? Wissenschaftler debattierten in Köln jetzt über ein neues Gutachten des Münsteraner Kriminologen Christian Walburg mit dem Titel "Migration und Kriminalität - aktuelle kriminalstatistische Befunde", in Auftrag gegeben vom Mediendienst Integration in Berlin. Walburg bestreitet einen wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Straffälligkeit und Herkunft, sagt aber auch, die vorliegenden Erkenntnisse seien nicht einfach zu interpretieren.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Ende der Willkommenskultur?

Wer gibt den Ton an? Und wem steht wie viel zu? Eine aktuelle Studie zeigt: Die meisten "Alteingesessenen" sind zwar für eine rechtliche Gleichbehandlung von Zuwanderern in Deutschland. Treten die "Neuen" aber allzu fordernd auf, kann die Stimmung schnell kippen. Was die Forscher um den Bielefelder Sozialpsychologen Andreas Zick besonders interessant finden: Auch Deutsche mit ausländischen Wurzeln meinen, dass Zuwanderer in den ersten Jahren nach ihrer Ankunft erst einmal kleine Brötchen backen sollten. Vielleicht spielen da auch ihre eigenen Erfahrungen eine Rolle. Nach dem Motto: "Warum sollte es jemand anders leichter haben als ich." Wie ist es heute um die Willkommenskultur bestellt?

Dienstag, 5. Juli 2016

"Enormer Anstieg" sexueller Übergriffe in Schwimmbädern

Düsseldorf. In einer internen Mail warnen Düsseldorfer Polizisten vor einem "enormen Anstieg" sexueller Übergriffe in Schwimmbädern. Das berichtet die "Bild"-Zeitung, der der Schriftverkehr vorliegt. Darin informieren Beamte des Kriminalkommissariats 12, zuständig für Sexualdelikte und Vermisstenfälle, ihre Kollegen über die Entwicklung: "Das KK12 stellt klar, dass die Sexualstraftaten einen enormen Anstieg verzeichnen. Insbesondere die Tatbestände Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von Kindern in den Badeanstalten schlagen hier ins Gewicht." Die Täter seien "zum größten Teil Zuwanderer", zitiert die "Bild" weiter. Genaue Zahlen werden aber nicht genannt.