Bardowick/Potsdam -
Mehr als 80 Aktivisten einer kurdischen Jugendbewegung sind in einem Zug von Lüneburg in Richtung Hamburg ohne Fahrschein Zug gefahren - und haben dann bei der Kontrolle die Zugbegleiterin heftig angepöbelt. Deswegen stoppte der Zug am Donnerstag im Bahnhof in Bardowick, wo die Bundespolizei und weitere Einsatzkräfte der Landespolizei im Einsatz auf sie warteten.
Die Polizisten seien von den Reisenden unmittelbar „mit massiver körperlicher Gewalt angegriffen worden“, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Erst als 248 Bundespolizisten und 54 Beamte des Landes Niedersachsen vor Ort eingetroffen seien, habe die Situation beruhigt und die Identität der randalierenden Anhänger des PKK-Führers Abdullah Öcalan festgestellt werden können.
- wie die Politik ein ernsthaftes Problem in unverantwortlicher Weise zur Herausforderung umettikettiert und zur Chance schönredet.
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Montag, 14. September 2020
Dienstag, 18. August 2020
NRW ist "bunt" - Clan-Banden größer als bislang bekannt
Düsseldorf -
„Als ob ich Angst vor Ihnen hätte. Ich steche hier alle ab. Ich haue Sie kaputt“, soll Ömer (Name geändert) als Elfjähriger zu Beginn seiner kriminellen Karriere zu seinen Lehrern in der Schule gesagt haben. Der heute 19-Jährige hat nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) seitdem 72 Straftaten begangen – und das sind nur die polizeibekannten.
Die Liste seiner Verfehlungen reicht von Ladendiebstahl, Raub und gefährlicher Körperverletzung bis zu Erpressung, Unterschlagung und Sozialbetrug. In diesem Jahr ist er zu zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Freitag, 7. August 2020
Plattling ist "bunt" - Afghane ersticht Ehefrau
Plattling - Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine junge Mutter auf einem Supermarktplatz in Niederbayern suchen die Ermittler das Motiv der Tat. Der verdächtige Lebenspartner der 20-Jährigen, ein 28 Jahre alter Afghane, sollte am Freitag der Polizei zufolge dem Haftrichter vorgeführt werden.
Den bisherigen Erkenntnissen nach hatte der Mann die junge Frau am Vorabend auf dem Parkplatz in Plattling mit mehreren Stichen attackiert. Sie starb noch am Tatort. Das acht Monate alte gemeinsame Kind der beiden befand sich währenddessen im Auto der Frau.
Nach Polizeiangaben hatte die Frau den 28-Jährigen an einer Imbissbude auf dem Parkplatz aufgesucht, wo der Mann arbeitete. Es sei zum Streit gekommen und der 28-Jährige habe mehrfach auf den Oberkörper der Frau eingestochen. Der Grund für den Streit war zunächst unklar.
Der Angreifer war laut Polizei alkoholisiert und ließ sich von den Beamten widerstandslos festnehmen. Die Ermittler stellten die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Sie befragten mehrere Zeugen, die sich in der Nähe aufgehalten hatten.
Das Kleinkind kam in Obhut des Jugendamtes. Die Leiche der Frau sollte am Freitag in München obduziert werden. Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse der Untersuchung und der Haftprüfung wurde erst für die nächsten Tage gerechnet. (dpa)
Donnerstag, 23. Juli 2020
Der Schwarzwald ist" bunt" - Empörung über «Sprachverbote»
Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Strafarbeit für eine Drittklässlerin, die in der Schulpause mit einer Freundin Türkisch sprach, ist nach Überzeugung des Regierungspräsidiums Freiburg kein Fall von Diskriminierung. «Die Schule und die Schulaufsicht bedauern, dass das Angebot eines persönlichen Gesprächs von den Eltern nicht angenommen wurde und die offensichtlichen Missverständnisse nicht auf diesem Wege ausgeräumt werden konnten», teilte die Behörde am Donnerstag mit.
Die Türkische Gemeinde in Deutschland, die Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland und der Bund der türkischen Lehrervereine in Deutschland hatten sich empört über den Vorfall gezeigt. Die Verbände fordern eine offizielle Entschuldigung bei der Schülerin und deren Familie. In einem Brief unter anderem an die Kultusministerkonferenz und die Grundschulleitung verlangten sie zudem eine Stellungnahme der Schule bezüglich des Vorgehens der Lehrerin.
Montag, 20. Juli 2020
Frankfurt ist "bunt" - Ermittlungen wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung
Frankfurt - In der Frankfurter Innenstadt ist es in der Nacht zum Sonntag zu gewalttätigen Krawallen gekommen. Laut Polizeiangaben hatten rund 3000 Menschen auf dem Opernplatz Partys gefeiert, als die Randale ausbrach. Daraufhin seien 39 Menschen festgenommen worden, acht davon seien auch am Sonntagmorgen noch in Gewahrsam gewesen.
Wie die Polizei mitteilte, hatte es um 2.30 Uhr am Sonntagmorgen auf dem Opernplatz zunächst eine Massenschlägerei gegeben. Einer der Beteiligten sei am Boden liegengeblieben, woraufhin die Polizei eingreifen wollte. Dabei seien die Polizisten von den Umstehenden angegriffen worden. Die Einsatzkräfte seien unter anderem mit Gläsern und Flaschen beworfen worden, zudem hätten Schaulustige Beifall geklatscht. Fünf Einsatzkräfte seien verletzt worden. Anschließend sei der Opernplatz geräumt worden.
Auf Twitter hat die Frankfurter Polizei darauf hingewiesen, dass mittlerweile ein Hinweisserver eingerichtet wurde, in dem Videos und Fotos von den Ausschreitungen am Opernplatz hochgeladen werden können.
Sonntag, 12. Juli 2020
Stuttgart ist "bunt" - Stuttgarter Polizei verteidigt Abfrage bei Standesämtern
Stuttgart. Großes Gejammer bei den "Berufsbetroffenen"! Bei ihren Ermittlungen zur Stuttgarter Krawallnacht nimmt die Polizei auch das Umfeld der Verdächtigen und deren familiären Hintergrund unter die Lupe - und löst damit bundesweit heftige Kritik aus.
Die Polizei bestätigte, dass sie bei ihren Ermittlungen in Einzelfällen bei Standesämtern nachforscht, welche Nationalität die Eltern von Tatverdächtigen haben. Es gehe darum, weitere Täter zu identifizieren sowie die Lebens- und Familienverhältnisse der bereits bekannten Verdächtigen umfassend festzustellen, erklärte das Polizeipräsidium. Dies als „Stammbaumforschung” zu bezeichnen, sei aber nicht korrekt.
Auch Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) verteidigte das Vorgehen als Selbstverständlichkeit in einem Strafverfahren. „Der Begriff „Stammbaumforschung” ist da fehl am Platze”, sagte Strobl. „Unsere Polizei arbeitet professionell und korrekt.”
Mittwoch, 8. Juli 2020
Köln ist "bunt" - Kriminelle Migranten greifen Fernsehteam an
Köln. Ein Team des Fernsehsenders RTL ist bei Recherchen in Ostheim von mehreren Personen angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagmittag auf der Rastatter Straße, wie die Polizei mitteilte. Zunächst sei der Kleinbus des RTL-Teams durch ein Auto am Wegfahren gehindert worden. Danach sollen eine 28 Jahre alte Frau und ein 25 Jahre alter Mann aus dem Wagen ausgestiegen sein, die das Fahrzeug des Senders mit Schlägen und Tritten beschädigt haben sollen. „Wir gehen von einer gezielten Aktion aus“, sagte ein Polizeisprecher der Rundschau.
Die Angreifer seien in einer Sackgasse schreiend auf den Wagen zugelaufen und hätten auf den Wagen eingeschlagen. Seitenspiegel, Beifahrertür und andere Bereiche des Wagens seien beschädigt. Verletzte gab es nicht. Es wurden Anzeigen wegen Nötigung im Straßenverkehr, Beleidigung und Sachbeschädigung geschrieben.
Angriff in Zusammenhang mit Durchsuchungen
Nach ersten Erkenntnissen soll der Angriff mit einem Fall zu tun haben, in dem es am 24. Juni Durchsuchungen der Polizei gegeben hatte. Fahnder gingen in Deutschland und Frankreich gegen eine mutmaßliche familiär verbundene Einbrecherbande vor. Die Mitglieder sollen den damaligen Angaben zufolge zu einer aus dem Ex-Jugoslawien stammenden Großfamilie gehören, die in Köln ansässig ist. Ein Teil der Gruppe soll vorwiegend Senioren mit Einbrüchen um ihre Ersparnisse gebracht haben.
Die Polizei rechnet die beiden mutmaßlichen Angreifer des RTL-Teams nun dem Umfeld der Personen zu, die damals Adressaten der Durchsuchungen waren. Ein RTL-Sprecher bestätigte, dass das Team zum Thema der Durchsuchungen im Juni recherchiert habe. „Wir sind erleichtert, dass über die Sachbeschädigung hinaus niemand verletzt wurde“, erklärte er. „Wir werden den Vorfall in unseren Sendungen thematisieren.“
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