Bad Honnef-Aegidienberg Bei dem Versuch des Ausländeramtes, einen Senegalesen abzuschieben, hat der 30-Jährige am Freitagmorgen in der Flüchtlingsunterkunft am Heideweg zu einem Messer gegriffen und wurde daraufhin durch den Schuss eines Polizisten verletzt. Die Kugel traf den 30-Jährigen im Arm. Nach erster Einschätzung der Polizei besteht keine Lebensgefahr.
Ob der Flüchtling sich selbst verletzen oder auf die Mitarbeiter der Ausländeramtes beziehungsweise die sie begleitenden Bezirksbeamten des Bonner Präsidiums losgehen wollte, war zunächst unklar.
- wie die Politik ein ernsthaftes Problem in unverantwortlicher Weise zur Herausforderung umettikettiert und zur Chance schönredet.
Stichworte
1945
Abschiebung
AfD
Afghanistan
Afrika
Albanien
Algerien
Alltag
Amok
Angst
Ankerzentrum
Anschlag
Araber
Arbeit
Arbeitslosigkeit
Armut
Asylbewerber
Asylrecht
Ausbildung
Australien
Baden-Württemberg
Balkan
Bayern
Belgien
Bergneustadt
Berlin
Betrug
Bevölkerung
Bildung
BKA
Bonn
Brandstiftung
Braunschweig
BRD
Bulgarien
Bundespolizei
Bundespräsident
Bundeswehr
CDU
Clan
CSU
Dänemark
Demographie
Demonstration
Desinformation
Diskussion
Drogen
Dublin-Abkommen
Duisburg
Düsseldorf
Ehre
Einwanderungsgesetz
England
Enteignung
Eritrea
EU
Familie
Fazit
Flucht
Flüchtlinge
Frankfurt
Frankreich
Gabriel
Gefängnis
Gericht
Geschichte
Gesetz
Gesundheit
Gewalt
Grenzsicherung
Griechenland
Großbritannien
Grüne
Hamburg
Helfer
Hessen
Hilfe
Hotspot
Hunger
Integration
Irak
Iran
IS
Islam
Israel
Italien
Jugendliche
Kanada
Katastrophe
Kinder
Kindergeld
Kirche
Klima
Köln
Konkurrenz
Kontrolle
Körperverletzung
Kosovo
Kosten
Krankheit
Krieg
Kriminalität
Kritik
Kroatien
Kultur
Kurden
Leserbrief
Libanesen
Lüge
Lybien
Marokko
Mazedonien
Medien
Merkel
Messer
Mexiko
Migranten
Mittelmeer
Mord
negativ
Niederlande
Niedersachsen
Nordafrikaner
Notunterkunft
NRW
Obdachlose
Oberberg
Opfer
Österreich
Osteuropa
Palästinenser
Pflege
Politik
Polizei
Presse
Problem
Quote
Raub
Rechtsextremismus
Regierung
Registrierung
Religion
Roma
Route
Rückkehr
Ruhrgebiet
Rumänien
Ründeroth
Russland-Deutsche
Salafisten
Saudi Arabien
Saudi-Arabien
Scheitern
Schleswig-Holstein
Schleuser
Schule
Schulpflicht
Schweden
Schweiz
Seehofer
Seenotrettung
Serbien
Slowenien
Sozialleistungen
Spanien
SPD
Spenden
Sprache
Statistik
Steuer
Studie
Südosteuropa
Syrien
Tafel
Terror
Toleranz
Totschlag
Tradition
Tunesien
Türkei
Türken
Umfrage
UN
Ungarn
Urteil
USA
Vergewaltigung
Vertreibung
Vorurteile
Wachstum
Wahlen
Waldbröl
Werte
Willkommenskultur
Wirtschaft
Wohnraum
Zuwanderung
Freitag, 15. März 2019
Freitag, 11. Januar 2019
Unbegleitete minderjährige Ausländer: Hilferuf eines Betreuers
Erfahrungsbericht eines Erziehers aus dem Rhein-Sieg-Kreis (NRW):
Ich bin Erzieher und habe zweimal in meinem Leben, über insgesamt 3 Jahre, mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern (behördlich abgekürzt „UmA“) gearbeitet. Beide Male in stationären Unterbringungen im Rhein-Sieg-Kreis nach dem Paragraph 34 des Sozialgesetzbuches (§34 SGB VIII.) Das bedeutet Wohngruppen, in denen Kinder und Jugendliche 24 Stunden am Tag wohnen und an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr betreut werden.
Meine ersten Erfahrungen sammelte ich 2014, als die große Welle begann und plötzlich alle Notunterkünfte für Jugendliche überfüllt wurden. Meine Einrichtung begann, ausländische Jugendliche innerhalb der normalen Gruppen aufzunehmen. Das Zusammenleben funktionierte zu diesem Zeitpunkt gut, es waren meist gebildete und höfliche Afghanen, aber auch Syrer und Muslime aus Bangladesch, darunter.
Nachdem Schulplätze für alle gefunden wurden, um die man sich als Betreuer praktisch schlagen musste, weil sie kaum vorhanden waren, zeigten sich alle noch bemüht. Nach kürzerer Zeit haben sich Einzelne nur noch damit beschäftigt, Ihre Familien nachzuholen, was verständlich ist und quasi auch oft der Grund für deren Flucht. Nachdem Sie jedoch Kontakte zu Jugendlichen aus Bonner Brennpunktbezirken wie Bad Godesberg schlossen und mitbekamen, dass es in Deutschland auch Geld fürs Nichtstun gibt, war es häufig aus mit der Motivation für Schule und Ausbildung.
Den vollständigen Text gibt es hier.
Mittwoch, 2. Januar 2019
Asylbewerber prügelten sich durch Amberg
Amberg. Am Samstag, dem 29.12.2018, kam es im bayrischen Amberg zu einer Prügel-Orgie durch vier Asylbewerber aus Afghanistan und dem Iran im Alter zwischen 17 und 19 Jahren. Opfer waren durchgängig zufällig angetroffene Passanten. Weitere Details gibt es hier.
Dienstag, 11. Dezember 2018
Ermittler sicher – Flüchtlinge in Ankerzentrum wollten Polizisten töten
Bamberg. Bei einer Randale im oberfränkischen Ankerzentrum sollen Flüchtlinge in Tötungsabsicht auf Polizisten losgegangen sein. Den eritreischen Staatsangehörigen wird auch besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen. Die Männer sollen am frühen Dienstagmorgen mit weiteren Bewohnern des Heims in Bamberg Sicherheitsmitarbeiter und Polizisten angegriffen und sich verbarrikadiert haben. Zudem sollen sie in einer Wohnung ein Feuer gelegt haben. Die vier Hauptverdächtigen sollen am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Mittwoch, 28. November 2018
Syrische Flüchtlingsfamilie greift Polizisten an
Köln/Herford – Ihr Sohn hat am vergangenen Dienstag in der JVA Herford einen Selbstmord begangen – als Polizisten am Dienstag den Eltern die Todesnachricht überbracht haben, kam es zum Angriff auf die Beamten!
Rückblick: Ein 17-jähriger Syrer hatte sich in seiner Zelle stranguliert. Und das, obwohl er unter Beobachtung stand, weil er als suizidgefährdet galt. Nur einen Monat zuvor wurde der Jugendliche aus dem Knast in Iserlohn nach Herford verlegt. Der junge Mann galt als verhaltensauffällig, saß eine zweijährige Haftstrafe wegen Bedrohung, versuchter Körperverletzung, Nötigung und Diebstahl ab.
Als Polizisten gegen 14.20 Uhr zusammen mit Notfallseelsorgern in Köln-Hohlweide die Angehörigen über dessen Ableben benachrichtigen wollten, wurden sie vom Vater (41), der Mutter (36) sowie dem Bruder (19) des Verstorbenen mit Faustschlägen angegriffen. Ein Polizist wurde verletzt.
Erst dank hinzugerufener Einsatzkräfte wurde die Situation beruhigt. Zur Verhinderung weiterer Angriffe wurde der 19-Jährige in Gewahrsam genommen. Gegen das Trio wird jetzt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt
Mittwoch, 31. Oktober 2018
Angela Merkel: Die Chronik ihrer Fake-Versprechen
1. Zuwanderung, Asyl
Angela Merkel auf dem 17. Parteitag der CDU in Leipzig, am 1. Dezember 2003 (Seite 32 unten):
„Wir erleben es doch in vielen sachpolitischen Diskussionen: Kaum einer kann sich doch verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion sofort in eine rechte Ecke zu stellen. Ich habe über die Fragen ‚Wie empfinden Menschen ihr persönliches Leben?' und ‚Glauben sie, dass es gerecht zugeht?' gesprochen. Man muss natürlich darüber sprechen, dass es den Missbrauch des Asylrechts gibt. Man muss natürlich sagen: Die Folge können nur Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung sein. Alles andere wird in der Bevölkerung keine Akzeptanz finden. Deshalb kämpfen wir, unter anderem Peter Müller, Wolfgang Bosbach, für unseren Weg, ganz hart und ganz entschieden.“
Merkel in einem Zeitungsinterview im August 2018:
„Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt auch für die Flüchtlinge, die aus der Hölle eines Bürgerkriegs zu uns kommen“.
„In der Flüchtlingsdebatte überschlagen sich die Ereignisse“, schrieb die FAZ am 18. August 2018:
„Den Auftakt machte die Kanzlerin, die in Spanien eine Wahrheit entdeckte, die man im Berliner Kanzleramt lange nicht gefunden hatte. Merkel bezeichnete die derzeitigen europäischen Asylregeln als ‚nicht funktionsfähig‘. Das sogenannte Dublin-System sieht vor, dass in der Regel jener Staat für einen Flüchtling zuständig ist, in dem er zuerst den Boden der EU betritt. ‚Nach der Theorie‘ dürfe deshalb nie ein Flüchtling in Deutschland ankommen, so die deutsche Regierungschefin. Das entspreche aber ‚nicht der Realität‘. Mit anderen Worten: Das europäische Asylrecht wird seit Jahren unzureichend durchgesetzt, offiziell bestätigt von der Kanzlerin.“
10 Argumente, warum die derzeitige Asylpolitik nicht moralisch ist
Eine kurze Geschichte über die Moral in der Asylpolitik – gleichzeitig eine Argumentationshilfe für die einen und eine Gelegenheit zum Nachdenken für die anderen. Die Argumente sind nicht neu, aber sie werden selten in einem Text zusammengefasst.
Abonnieren
Posts (Atom)